Die Griechen nannten die Menschen in Nordafrika Libyer. Die Römer nannten sie Mauretanier. Heutzutage sind sie als Amaziges (oder Berber, eher ungebräuchlich) für eine Gruppe von Menschen bekannt, die zu einer Gruppe von nordafrikanischen Ethnien gehören. Aufgrund einer Anpassung des Spanischen wird dieses Gebiet auch als Maghreb bezeichnet.

Man darf nicht vergessen, dass zu dieser Region auch europäische Territorien gehören, wie z.B. die Kanarischen Inseln, Ceuta und Melilla (Spanien) und Madeira (Portugal). Die Guanchen, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, sind genetisch eng mit den Berbern auf dem Festland verwandt, die wiederum genetische Ähnlichkeiten mit den Mitteleuropäern haben.
Schließlich ist noch die große Vielfalt der in dieser Region gesprochenen Sprachen zu erwähnen. Neben den einheimischen Berbersprachen und dem Standardarabisch gibt es die von den europäischen Kolonisatoren eingeführten Sprachen. Französisch ist weit verbreitet, ebenso wie Englisch und Spanisch.

